Auch auf dem 38. ICANN Meeting in Brüssel haben wir, die .bayern-Gründungsmitglieder RA Dr. Markus Bahmann und Markus Eggensperger von United Domains, uns insbesondere bei den Regierungsvertretern, aber auch bei den ICANN-Direktoren dafür eingesetzt, dass die .bayern Domainendung bald Realität werden kann.
Neben vielen Hintergrundgesprächen waren der Deutsche Abend unter Beteiligung zahlreicher Regierungsvertreter und der Vereinten Nationen sowie der gemeinsame Businessempfang der Regierungen und ICANN-Direktoren die wichtigsten Veranstaltungen zum Austausch über die .bayern Top-Level-Domain.
Dabei waren insbesondere die weitreichenden Einflußmöglichkeiten von Gebietskörperschaften auf den Betrieb einer GeoTLD wie .bayern Gesprächsthema. Die aktuellen Antragsbedingungen bei ICANN sehen hier z.B. vor, dass der Freistaat Bayern mit einem Zustimmungsvorbehalt verhindern kann, dass dotBayern fiskalisch in ein Niedrigsteuerland verlagert wird, an Finanzinvestoren im Ausland verkauft wird oder an einen Standort mit weniger strengen Auflagen als in Deutschland (z.B. für den Datenschutz) umzieht. Auch zum Schutz von geistigen Eigentumsrechten und offenen technischen Fragen konnten wir unsere Positionen bei den Entscheidern bei ICANN erfolgreich vertreten.
Zeitlich sehen wir das Antragsfenster für .bayern unverändert im Frühjahr 2011, die Ausschreibungsbedingungen werden laut Aussagen von ICANN voraussichtlich gegen Ende des Jahres auf dem Meeting in Cartagena verabschiedet und dann veröffentlicht.






Zusammen mit Vertretern der Bundesregierung und des Landes Nordrhein-Westfalen sind unsere Gründungsmitglieder Dr. Markus Bahmann und Markus Eggensberger einmal mehr als Experten zum Thema regionaler Top-Level-Domains eingeladen.